Trump macht Wahlkampf in Florida – kein Wort zu DeSantis

Der frühere US-Präsident Donald Trump spricht bei einer Wahlkampfveranstaltung, die von Senator Marco Rubio in Miami veranstaltet wird. Der frühere US-Präsident Donald Trump spricht bei einer Wahlkampfveranstaltung, die von Senator Marco Rubio in Miami veranstaltet wird.

Der frühere US-Präsident Donald Trump spricht bei einer Wahlkampfveranstaltung, die von Senator Marco Rubio in Miami veranstaltet wird.

Quelle: Rebecca Blackwell/AP/dpa

Donald Trump rührt im Vorfeld der Zwischenwahlen für seine Partei die Werbetrommel. Sein stärkster republikanischer Herausforderer für die Präsidentschaftswahl 2024 wurde nicht genannt.

ZZwei Tage vor den entscheidenden Zwischenwahlen in den USA hat der frühere Präsident Donald Trump in seinem Haus in Florida erneut die Werbetrommel für die Republikaner geschlagen. Floridas republikanischer Gouverneur Ron DeSantis war bei einer großen Kundgebung in Miami auffällig abwesend – Trump erwähnte ihn überhaupt nicht. US-Medien zitierten Trumps Mitarbeiter mit der Aussage, DeSantis sei nicht zu der Kundgebung eingeladen und nicht um Teilnahme gebeten worden. DeSantis verbrachte derweil weitere Wahlkampftage in dem südlichen US-Bundesstaat.

Der 44-jährige Gouverneur, der am kommenden Dienstag sein Amt antreten soll, gilt als Trumps stärkster parteiinterner Herausforderer bei der Präsidentschaftswahl 2024. Weder Trump noch DeSantis haben ihre Kandidatur noch offiziell angekündigt, aber zumindest wird Trumps Ankündigung nach der Wahl erwartet „Zwischenprüfungen“. . Umfragen zeigen, dass DeSantis die besten Chancen hat, das Gouverneursrennen in Florida zu gewinnen. Am 8. November werden die Amerikaner für Mehrheiten im US-Kongress und in vielen Gouverneursposten und anderen Ämtern stimmen.

Während des Wahlkampfs unterstützte Trump offen viele erfolgreiche Republikaner, die ihn unterstützten. Am Sonntagabend trat er mit dem republikanischen Senator Marco Rubio auf, der wahrscheinlich nächsten Dienstag zur Wiederwahl antritt. Er lobte in seiner Rede auch eine Reihe von Republikanern aus Florida. „Jeder einzelne der Menschen, die ich hier aufliste, hat meine volle und unerschütterliche Unterstützung“, sagte er. Er erwähnte DeSantis nicht.

Trump hat DeSantis zuvor ignoriert. In einer Rede am Samstag nannte er ihn “Ron DeSantimonius” und ließ ihn graben. „Heilig“ bedeutet auf Deutsch doppelzüngig. Beobachter in den USA sahen die kompetitiven Auftritte am Sonntag in Florida als Zeichen eines Showdowns zwischen den beiden potenziellen republikanischen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2024.

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