Schwangere Gesa Krause genießt Silvesterlauf in Trier – SWR Sport

Die zweimalige Hindernis-Europameisterin Gesa Krause hat ihren letzten Wettkampf vor der Geburt ihres ersten Kindes absolviert. Nr. 20 war egal, für ihn zählte nur der Spaß.

Um 15 Uhr startete das Abschlussturnier des 30-Jährigen vor der Babypause. Krause, die Anfang Dezember ihre Schwangerschaft bekannt gab, ließ es auf der fünf Kilometer langen Strecke durch die Trierer Altstadt ruhig angehen. 17 Grad im Frühjahr waren eine tolle Bilanz ihres Heimspiels. Krause stand an diesem Nachmittag nicht im Mittelpunkt der Show-Idee, sondern der Wunsch, die Wettkampfatmosphäre noch einmal zu genießen.

Auch er will mit der Rückkehr des Rennens im neuen Jahr (nach zweijähriger Pause wegen politischer Maßnahmen gegen Corona) ein wichtiges Zeichen setzen: Sport und die Schwangerschaft. Krause ist in der 22. Schwangerschaftswoche. Aus medizinischer Sicht gab es keinen Zweifel an der Einweihung.

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Krause: „Die Pfunde steigen“

Krause überquerte die Ziellinie in 17:31 Minuten und belegte den 20. Platz hinter Deborah Schöneborn (SCC Berlin), die in 15:56 Minuten gewann. Krause kümmerte sich nicht um seine Zeit. „Das ist echt cool“, erklärte er ins SWR-Mikrofon. Er ging etwas zu hastig ins Rennen und musste sogar während des Rennens anhalten. „Mein normales Ich hätte den Turbo angefeuert, aber das war heute egal. Es war ein richtig guter Jahresabschluss.“

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Mit der Zeit von 17:31 Minuten hatte Krause nie gerechnet. Denn: “Ich habe Tage, an denen ich nicht aufstehen kann, nur im Bett liege und nicht trainieren kann.” Es macht ihn traurig, weil er solche Situationen nicht kennt. „Außerdem summieren sich die Pfunde, was es noch schwieriger macht. Er ist sehr stolz auf seine Leistungen.

Sonderschau 2022

Im neuen Jahr will Krause kürzer trainieren und sich auf die Geburt konzentrieren. Nach einer Babypause will sie wieder für Olympia 2024 in Paris trainieren. Für eine Teilnahme an der Leichtathletik-Weltmeisterschaft im August 2023 in Budapest ist es noch zu früh. Läufer denken noch lange nicht an das Ende ihrer Karriere.

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Der Belgier Isaac Kimeli gewinnt das Neujahrsrennen der Herren in Trier. Er raste in 22:18 Minuten ins Ziel und unterbot den 25 Jahre alten Straßenrekord des Kenianers Isaak Kiriuki um drei Sekunden. Zweiter wurde Lauf-Europameister Richard Ringer (LC Rehlingen), der in 22:20 Minuten einen deutschen Streckenrekord über acht Meilen aufstellte.



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