RKI meldet aktuelle Fallzahlen – Zahlreiche Neuinfektionen

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aus: Stefan Krieger und Jan-Frederik Wendt

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Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht die aktuellen Corona-Fallzahlen in Deutschland. Datenentwicklung am Samstag (19.11.) in Kürze.

Berlin/Frankfurt – Das Robert-Koch-Institut hat am Dienstag (22.11.) ein bundesweites siebentägiges Corona-Vorkommen verzeichnet. 183.2 spezifizierten. Das ist der Wert, den das RKI-Dashboard zur 5. Stunde anzeigt. Am Dienstag der Vorwoche lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner für die Woche bei 212.

Die Inzidenz gibt jedoch kein vollständiges Bild der Infektionssituation wieder. Experten gehen seit langem davon aus, dass es eine Vielzahl von Fällen geben wird, die vom RKI unentdeckt bleiben – vor allem, weil nicht alle Infizierten den PCR-Test machen lassen. In der Statistik werden nur positive PCR-Tests gezählt. Zudem können verspätete Anmeldungen oder Übertragungsprobleme zu einer Verfälschung einzelner Tageswerte führen.

Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht täglich Fallzahlen für Deutschland.  (Symbolbild)
Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht täglich Fallzahlen für Deutschland. (Ikonenbild) © Ina Fassbender/afp

Corona in Deutschland: Viele Infektionen werden nicht erkannt oder gemeldet

Auch die Gesundheitsämter in Deutschland haben das RKI informiert 41.676 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 47.179) und 199 Todesfälle (Vorwoche: 219) an einem Tag. Auch hier sind Datenabgleiche aufgrund von Testverhalten, verspäteten Anmeldungen und Übermittlungsproblemen nur bedingt aussagekräftig. RKI wird ab Beginn der Pandemie berechnet 36.247.081 nachgewiesene Sars-CoV-2-Virusinfektionen in Deutschland. Die wahre Gesamtzahl dürfte jedoch deutlich höher liegen, da viele Infektionen unentdeckt bleiben. Gesamtes RKI-Dashboard 156.812 Todesfälle für Deutschland im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie.

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Corona in Deutschland: Überblick über die Entwicklungen der letzten Woche

Dienstag (22.11.) 41.676 199 183.2
Samstag (19.11.) 25.328 203 192.0
Freitag (18.11.) 27.587 218 194.3
Donnerstag (17.11.) 33.306 162 199.2
Mittwoch (16.11.) 38.610 219 203.4
Dienstag (15.11.) 47.179 219 212.0
Samstag (12.11.) 28.369 185 232.1
Quelle Dashboard Robert-Koch-Institut/RKI Angaben ohne Gewähr

Die Corona-Pandemie in Deutschland: Ein ungenaues Bild der aktuellen Infektionslage

Die aktuellen Fall- und Inzidenzzahlen vermitteln kein eindeutiges Bild der aktuellen Infektionslage. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle von Wochentag zu Wochentag stark, da viele Bundesländer insbesondere an Wochenenden und Feiertagen keine RKIs übermitteln und Fälle erst später in der Woche melden. Daher veröffentlicht das RKI sonntags und montags sowie nach Feiertagen keine Zahlen mehr.

Aktuelle Corona-Fallzahlen: Ein wichtiger Hinweis zu den Daten des RKI

  • Werte müssen berücksichtigt werdendass einzelne Länder nicht für jeden Wochentag Daten melden. Am Wochenende ist eine Übermittlung durch die Gesundheitsämter gesetzlich nicht zwingend vorgeschrieben. Da es keine direkten Auswirkungen auf Landes- oder Bundesebene gibt, melden immer weniger Landes- und Bundesgesundheitsämter samstags und sonntags. Auch an Feiertagen kann es zu Verzögerungen kommen.
  • Tägliche Schwankungen daher sollte man sich gerade am wochenende und am anfang der woche nicht überschätzen. Dies wiederum führt zu verspäteten Anmeldungen in den Folgetagen. Der Vergleich von Tageswerten wird daher immer schwieriger. Um den Fortschritt zu beurteilen, ist es daher sinnvoller, einen wöchentlichen Vergleich in Betracht zu ziehen.
  • Die Profis sind schon seit einiger Zeit unterwegs auch von der hohen Fallzahl, die das RKI nicht erfasst hat – wegen der Überarbeitung der Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese werden in der Statistik gezählt. Zudem können verspätete Anmeldungen oder Übertragungsprobleme zu einer Verfälschung einzelner Tageswerte führen.
  • Daher bei der Interpretation der aktuellen Fallzahlen Es sollte beachtet werden, dass es aufgrund geringerer Test-, Melde- und Übermittlungsaktivitäten zu einer zunehmenden Unterschätzung von Fällen im Meldesystem kommen kann. Eine ausführliche Bewertung der epidemiologischen Lage erfolgt jeden Donnerstag im Wochenbericht des RKI.

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