Neue Version von Film-Klassiker sorgt für Probleme

Auch die neue Verfilmung "nichts Neues im Westen" ist die Nummer eins in den Netflix-Charts.

Die neue Verfilmung von „Nothing New in the West“ ist die Nummer eins der Netflix-Ratings.Bild: Reiner Bajo/Netflix

Jennifer Ulrich

Achtung, der folgende Artikel enthält Spoiler für Nothing New in the West – sowohl das Buch als auch den aktuellen Netflix-Film. Wer sich lieber überraschen lassen möchte, sollte vorsichtig sein.

Basierend auf dem gleichnamigen Buch von Erich Maria Remarque gibt es nun die dritte Verfilmung von Nothing New in the West – diesmal auf Netflix. Der Antikriegsfilm von Edward Berger hat es bereits auf die Spitze der Charts des Streamingdienstes geschafft und wird sogar als möglicher Oscar-Anwärter gemunkelt.

Im Vergleich zum Roman nimmt die Adaption im letzten Drittel eine deutliche Veränderung vor, das mittlerweile Gegenstand vieler Diskussionen im Internet ist. Fakt ist zumindest: Der Titel macht plötzlich viel weniger Sinn.

„Nothing New in the West“ auf Netflix: Der große Unterschied zum Buch

In Erich Maria Remarques Buch starb die Hauptfigur Paul Bäumer im Oktober 1918 – das Kriegsende war nahe, seine Freunde waren schon alle tot. Der Armeebericht sprach von einem ruhigen Tag an der Front, nichts Neues aus dem Westen zu berichten.

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Der Roman bringt damit zum Ausdruck, dass Einzelschicksale im Krieg keine Rolle spielen und nicht einmal der Rede wert sind.

Im neuen Netflix-Film stirbt Bäumer jedoch nicht im Oktober, und mit dem Buch oder den historischen Hintergründen vertraute Zuschauer fragen sich unweigerlich, ob der Protagonist am 11. November 1918 um 11:00 Uhr vielleicht das Kriegsende erleben wird. Das macht den Film zu einem echten Thriller, der zum Mitfiebern einlädt.

Die Filmemacher betonen noch einmal ausdrücklich die Sinnlosigkeit des Krieges, denn obwohl die Bedingungen des Waffenstillstands ausgehandelt sind, kämpfen die Soldaten weiter. Jeder Bereich, der hier gewonnen wird, ist bereits nutzlos, es gibt nur noch mehr Tod.

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Es gibt nur ein Problem mit der Adaption von Netflix: Der Titel „Nichts Neues im Westen“ passt nicht mehr zu diesem Film. Am 11. November 1918 befahl der General kurz vor dem offiziellen Inkrafttreten des Waffenstillstands einen Angriff, bei dem viele Menschen (darunter auch Bäumer) getötet wurden. Diesmal passiert also definitiv etwas “Neues” im Westen.

Der Netflix-Film sorgt für Kontroversen

Diese Änderung wurde in den sozialen Netzwerken gemischt aufgenommen. Ein User beschreibt das Ende als „großartig“, zieht aber gleichzeitig das Fazit:

“Netflix’ ‘All West’ vernachlässigt den Haken des Buches, und das ist bei einem Klassiker wie diesem schwer zu verzeihen.”

Noch härter geht ein anderer Nutzer mit dem Netflix-Film um. Das Fazit ist hier nachzulesen: „Ein technisch gelungener Antikriegsfilm, der erschreckend wenig mit dem bemerkenswerten Buch zu tun hat, die Version von 1979 ist deutlich besser.

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An anderer Stelle wird den Verantwortlichen auch “billige Effekthascherei” vorgeworfen: “Während Remarque es schafft, eine Geschichte zu erzählen, die den Wahnsinn des Krieges illustriert, fügt der Film nur blutige Szenen zusammen.”

Diese Person nannte das Ende sogar „ein wenig verwirrend“:

Nach der Trennung von Julian Classen, Untreue-Gerüchten und einem riesigen Sturm gegen sie zog sich Bianca Classen aus den sozialen Netzwerken zurück. Inzwischen hat Bibi seit Mai, also fast sechs Monaten, nichts mehr gepostet. Sie wurde seitdem mehrmals gesehen, obwohl Fans sagen, sie sei traurig. Es gab keine Spekulationen, als sie auf dem Instagram ihrer Freundin Mona auftauchte und offenbar eine Armverletzung hatte.

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