Nach Kunst-Attacken: So sichern sich Museen jetzt gegen Klima-Kleber | Regional

Nach den Anschlägen auf die Kunstwerke |

So schützen sich Museen jetzt vor Klimaplaketten

Dresden – Klimaschutzaktionen an berühmten Kunstwerken in deutschen und internationalen Museen zwingen große Häuser in Sachsen zum Schutz ihrer Schätze.

Auch Lesen :  Naomi Campbell: Seltene Fotos mit ihrem Töchterchen überraschen

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), die im August selbst Ziel eines Protests der Gruppe Last Generation waren, reagierten, nachdem sie im Mai einen Kuchen auf die Mona Lisa im Louvre in Paris geworfen hatten.

Auch Lesen :  Iran: Mindestens 15 Tote nach mutmaßlichem IS-Terroranschlag

Es gibt bauliche, technische und organisatorische Maßnahmen wie das Polieren gefährdeter Werke oder das Verbot von Taschen, Jacken und Mänteln beim Museumsbesuch, wie SKD-Sprecher Holger Liebs erläuterte. Auch das Aufsichtspersonal wird laufend sensibilisiert und entsprechend geschult.

Auch Lesen :  Alle Anime-Filme im Dezember 2022 – Anime2You
Nach der Aktion wurden die Klimaaufkleber festgenommen

Nach der Aktion wurden die Klimaaufkleber festgenommen

Foto: Dirk Sukow

„Zunehmende und auch neue Bedrohungen für Museen stellen eine zusätzliche Herausforderung für den Erhalt von Kulturgütern dar“, sagte Liebs. „Sollte die Bedrohungslage anhalten, droht ein Szenario, in dem künftig immer mehr Werke poliert werden, Gemälde und Skulpturen nur noch aus größerer Entfernung zu sehen sind und zusätzliches Sicherheitspersonal benötigt wird.“

Am 23. August kletterten eine junge Frau und ein junger Mann mit jeweils einer Hand in den Rahmen von Raffaels weltberühmter Sixtinischer Madonna in der Gemäldegalerie Alte Meister.

Das Meisterwerk der italienischen Renaissance-Buntglasmalerei blieb unbeschädigt. Die SKD verbannte die junge Frau und ihren Begleiter aus all ihren Museen, wie Liebs erklärte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall, was einige Zeit in Anspruch nehmen werde, sagte ein Sprecher.

Leimspuren am Rahmen des historischen Gemäldes aus dem 16. Jahrhundert wurden nun von Restauratoren entfernt, die beschädigte Patina wird nach Angaben der SKD repariert. Die Kosten beliefen sich auf 3.000 bis 5.000 Euro, zuzüglich 7.000 Euro Einnahmeausfall durch die Schließung der Galerie nach dem Anschlag.

Auch das Museum der bildenden Künste Leipzig (MdbK) hat die standardisierten Prozesse im Zusammenspiel zwischen Vorgesetzten und dem Inneren Sicherheitszentrum sowie externen Diensten wie Polizei und Auskunftspersonal überarbeitet.

„Big Bags sind im Museum nicht mehr erlaubt“, sagte Direktor Stefan Weppelmann. “Wir denken darüber nach, wie wir noch aufmerksamer sein können.” Museen müssen aber „in jeder Hinsicht“ barrierefrei sein, sie sind keine Flughäfen.

„Wenn Kunst zugänglich bleiben soll, wenn Partizipation und Partizipation in Museen möglich sein soll, dann wird es zu einer großen Herausforderung, zu verhindern, dass diese Art von Aktivismus auch den Kunstwerken schadet.“

Klimachaos in Potsdam Kartoffelpüree attackiert 111 Millionen Gemälde

Quelle: Twitter

23.10.2022

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button