Migrationspolitik: Vertreter aus fast 50 Staaten verabschieden Aktionsplan

im Ausland „Prager Prozess“

Migrationspolitik – Vertreter von fast 50 Ländern verabschieden einen Aktionsplan

Faeser will die illegale Einreise über die Balkanroute stoppen

Bundesinnenministerin Nancy Fazer forderte im Vorfeld einer Konferenz mit Vertretern der Westbalkanstaaten eine Eindämmung der illegalen Migration über die sogenannte Balkanroute. Jeder hat die gleiche Verantwortung, die illegale Einwanderung in Europa zu stoppen.

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Die Migration über die Balkanroute nimmt wieder zu. In Prag versammelten sich Politiker aus 50 Ländern, um Lösungen für die Migrationspolitik zu finden. Die Europäische Union fordert Serbien auf, die Visafreiheit für einige Länder zu beenden.

MIn Prag sprachen die Ministerin und Vertreter aus fast 50 Ländern über aktuelle Fragen der Migrationspolitik. An dem als „Prager Prozess“ bezeichneten Treffen nahmen neben den EU-Staaten auch Länder Osteuropas, des Westbalkans und Zentralasiens sowie die Türkei teil. Am Montag haben sie einen neuen Aktionsplan für 2023-2027 angenommen, sagte Vit Rakusan, der Innenminister der gastgebenden Tschechischen Republik. Geplant ist unter anderem, mehr Know-how im Bereich Digitalisierung zu teilen. Die zweitägige Konferenz wird am Dienstag fortgesetzt.

Besondere Aufmerksamkeit galt den Migrationsströmen auf der Westbalkanroute nach Mittel- und Westeuropa. Die EU-Kommissarin für Migration und Inneres, Jlva Johansson, sagte, die Zahl der Umzüge habe sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Er forderte Serbien auf, Visafreiheitsabkommen mit Indien und Kuba aufzugeben. Kürzlich hat das Land die Visafreiheit für Tunesien und Burundi ausgesetzt. Johansson sagte auch, dass innerhalb weniger Tage ein operatives Kooperationsabkommen zwischen Nordmazedonien und Frontex unterzeichnet werde.

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Das Gastland Tschechien übernimmt bis Ende des Jahres den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Der „Prager Prozess“ zu Migrationsfragen begann 2009, als er Vorsitzender des ersten Rates des Landes war. Ziel ist ein informeller Dialog zu Themen wie der Bekämpfung der illegalen Migration, der Rückübernahme von ausreisepflichtigen Ausländern und dem Zugang zu legaler Beschäftigung. Russland und Weißrussland wurden wegen Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht eingeladen.

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