Fußball – WM-Premierentor: Lewandowski feiert Sieg gegen Saudi-Arabien – Sport

Al-Rajjan (dpa) – Mit dem ersten Tor zu Gunsten von Robert Lewandowski hat Polen die Weichen für den Einzug in die erste WM-Runde der letzten 16-36-Jährigen gestellt.

Der Weltmeister erzielte im zweiten Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien mit seinem späten Treffer in der 82. Minute das 2:0 (1:0) und fiel nach seinem ersten Treffer in seinem fünften WM-Spiel auf den Rasen.

Zuvor eröffnete der ehemalige Bayern-Stürmer in der Vorbereitung auf den Führungstreffer von Piotr Zielinski (39.) den Weg zum Sieg, um den seine Mannschaft lange zittern musste. Dies war vor allem dem überragenden Torhüter Wojciech Szczesny zu verdanken, der nach seiner überragenden Parade mehrfach von seinen Mitspielern umarmt wurde.

Szczesny parierte einen Elfmeter

In der Hitze der Nachspielzeit der ersten Halbzeit parierte der Juve-Keeper nicht nur den Elfmeter von Salem Mohammed Al-Dausari, sondern auch den Nachschuss von Mohammed Al-Buraik. Nach der Pause drängten die Saudis, die am Vortag überraschend gegen Argentinien gewonnen hatten, vor 44.259 Zuschauern auf den Ausgleich, scheiterten aber an der eigenen Leistung oder der von Szczesny.

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Polen geht mit vier Punkten in das letzte Spiel der Gruppe C am Mittwoch gegen Lionel Messis Argentinien. Doch die schlagkräftigen Saudis haben nach wie vor alle Chancen, mit drei Punkten das Achtelfinale nach 1994 zu erreichen.

Lewandowski und Al-Dausari strahlten bereits vor dem Anpfiff im Education City-Stadion bei heißer und kalter Luft. Zunächst sah es so aus, als hätte Saudi-Arabien nach dem Sieg über Messi & Co. einen großen WM-Coup gelandet. 2:1 an einem Fußballnachmittag. In der Pause waren sie in fast allen Heimspielen besser. Überall sah man grüne oder weiße Thaub-Kleidung. Von vielen Fans ermutigt, ließ sich der Saudi hier und da vom Theater mitreißen.

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Buhrufe von der Tribüne

Lewandowski, der sich nach dem 0:0 der Mexikaner wie alle Polen ein paar Buh-Rufe vom Platz anhören musste, bekam mit der Einwechslung von Arkadiusz Milik im Angriff die verdiente Unterstützung. Aber oft musste er die meisten Verteidiger räumen. Manchmal ist es wirklich ein Kinderspiel – es gab sechs Gelbe Karten vor der Pause.

Auch der starke Szczesny sorgte kurz vor der polnischen Führung für eine merkwürdige Szene. Während der medizinischen Pause des Gegners sprang der Keeper 60 Meter nach vorne, um Lewandowski ein paar Züge und dann Milik zu geben. Augenblicke später fiel das Tor. Nach Zielinski traf Lewandowski, der mit dem FC Bayern Club im selben Stadion im Februar 2021 Weltmeister wurde, beinahe ein Tor: Nach einem Treffer von Matty Cash auf der rechten Außenbahn verfehlte der 34-Jährige Torhüter Mohammed Alowais dann aber schnell und knapp perfekt Zielinski. Er schlug den Ball lässig unter die Latte.

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Nach dem Elfmeter, der nach Sichtung des Videomaterials ausgeführt und von Szczesny geblockt wurde, wurde Lewandowski zum Eingreifen aufgefordert, um die Situation zu beruhigen. Der Ärger über den Elfmeter war vor allem auf der polnischen Bank groß. Nach dem Sturz setzten die Saudis mehrere Angriffe auf das Tor der Polen, die zunächst am 2:0-Erfolg scheiterten, sicherten sich die Bronzemedaillen von Milik (63.) und Lewandowski (66.). Im Endspiel war es der Barcelona-Star, der einen Fehler in der gegnerischen Abwehr ausnutzte und cool zum Abschluss brachte.

© dpa-infocom, dpa:221126-99-673871/2

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