Fünf Tipps zum Walken, Joggen, Radfahren

Jena (ots) –

Sport und Bewegung sind zu jeder Jahreszeit wichtig. Aber viele schränken ihre Arbeit im Winter ein. Zu kalt, zu nass, zu windig, zu rutschig – und viele andere Meinungen werden hinterher gehört. Doch wie gesund ist Joggen, Walken oder Radfahren im Winter? Gibt es Risiken? Ärzte der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin informieren und beraten rund um den Wintersport.

„Generell ist auch in der kalten Jahreszeit ein moderates Training zu empfehlen“, sagt PD Dr. med. Thilo Hotfiel, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Osnabrück. Ausdauersportarten wie (Nordic) Walking, Joggen, Langlaufen. Es gibt keine genaue Temperaturgrenze. Luftfeuchtigkeit und Wind spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Entscheidung, ob frostbedingte Einschränkungen berücksichtigt werden sollten. Denn sie sorgen dafür, dass der Körper schneller auskühlt. Und: Die empfundene Temperatur kann kälter sein als angegeben, insbesondere bei Wind. Es gilt: Die vom Erdmittelpunkt entfernten Körperteile kühlen zuerst ab – zum Beispiel Ohren, Nase, Finger, Zehen und Most separat geschützt werden. Daumen hoch: Ab minus 15 Grad Celsius sollte man keinen Sport mehr treiben. Wenn das Wetter sehr kalt ist, steigen der Puls und die Atemfrequenz, die Belastung der Blutgefäße, die kalte Luft kann die Atemwege, Muskeln und das Gel stören. es kann cool sein.

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Tipp 1: Aufwärmen und langsam starten

Wenn die Muskeln kalt sind, gibt es Risiken, einschließlich Sehnen und Bänder. Beginnen Sie also langsam und dann immer schneller oder wechseln Sie zum Intervalltraining. Aufwärmübungen für Herz und Kreislauf sowie leichte Dehnungen können auch schon vorher zu Hause durchgeführt werden.

Tipp 2: Wählen Sie die richtige Kleidung

Achten Sie auf das Prinzip der Zwiebelschale – mehrere Schichten darauf. Das atmungsaktive Material soll direkt auf der Haut liegen, was schnell Feuchtigkeit an den Körper bringt. Reine Baumwolle wird nicht empfohlen – sie speichert lange Feuchtigkeit, der Körper wird kalt. Bei windigem Wetter empfiehlt sich eine Hardshelljacke, aber die Merinowolle als Mittelschicht ist sehr warm und temperaturregulierend. Es ist schlecht, dünne Kleidung zu tragen. Allerdings sollte man nicht zu viel schwitzen, denn je kälter der Schweiß, desto gefrorener wird der Körper. Die meiste Wärme geht über den Kopf verloren, daher ist eine Mütze besser als ein Stirnband. Für Radfahrer empfiehlt sich spezielle Sportbekleidung, die beispielsweise auch den Schrittbereich vor dem Austrocknen durch Wind schützt. Der Stoff vor Mund und Nase eignet sich hervorragend für den Wintersport – auch wenn es nass zum Atmen ist.

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Tipp 3: Richtig atmen

Sport sollte intensiver betrieben werden, da man besser durch die Nase atmen kann. Die Luft ist durch die Schleimhaut bereits warm und feucht – der Kältereiz wird reduziert. Vor dem Training auf die Haut auf der Nase auftragen.

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Tipp 4: Tagsüber laufen

Wenn möglich tagsüber Laufen oder Radfahren. Für kalte oder rutschige Oberflächen sind Sie dagegen besser geeignet. Andererseits sorgt Licht für die Produktion von Vitamin D für den Körper. Achtung: Auch im Winter vor starker Sonneneinstrahlung schützen.

Tipp 5: Achten Sie darauf, ausreichend Wasser zu trinken

Wenn es kalt ist, ist es vielen nicht bewusst, aber der Körper verliert beim Sport viel Wasser, auch im Winter, besonders wenn man wegen der Kälte kaum atmen kann. Also genug trinken.

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Katharina Reisinger
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Originalinhalt von: Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin, übermittelt durch news aktuell
Ursprüngliche Meldung: https://www.presseportal.de/pm/126014/5399964

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