Ex-Nationalspielerin: Grings übernimmt Schweizer Frauen-Nationalteam

Stand: 22.11.2022 11:37 Uhr

Die ehemalige deutsche Nationalspielerin Inka Grings wird die Schweizer Frauen-Fussballnationalmannschaft trainieren. Der 44-Jährige wird im Januar die Nachfolge des Dänen Nils Nielsen antreten.

Wie der Schweizerische Fußballverband (SFV) mitteilte, hat der 44-Jährige am Montag nach fast zwei Jahren beim FC Zürich Frauen einen unbefristeten Vertrag unterschrieben. Der ehemalige Fußballer tritt in die Fußstapfen von Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg, die von 2012 bis 2018 als Nationaltrainerin in der Schweiz tätig war.

Grings freut sich auf seine neue Aufgabe: „Ich bin sehr stolz darauf, mit den besten Spielern des Landes zusammenarbeiten zu dürfen und freue mich sehr auf die spannende und herausfordernde Arbeit.“ Für Grings, der erstmals eine Nationalmannschaft trainiert, ist das Ziel klar: „Wir wollen erfolgreich sein und werden nach einer kurzen und intensiven Vorbereitungszeit alles geben, um uns im Kampf um die WM der Serie zu stellen . in meinen Gedanken.”

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Die WM wird im Sommer 2023 in Australien und Neuseeland ausgetragen. Die Schweizer treffen in der Gruppenphase auf die Philippinen, Norwegen und Neuseeland.

Der effektivste Torschütze

Der gebürtige Düsseldorfer spielte 16 Jahre für den FCR Duisburg, der 1993 als FC Rumeln-Kaldenhausen in die Bundesliga aufstieg und später in FCR 2001 Duisburg umbenannt wurde. Von 1995 bis 2011 erzielte er in 271 Spielen 353 Tore für seinen Verein und ist bis heute der erfolgreichste Torschütze im deutschen Fußball. 2000 feierte er mit dem FCR die Meisterschaft, wurde dreimal DFB-Pokalsieger und sechsmal Torschützenkönig. Mit der Nationalmannschaft gewann der 96-jährige Nationalspieler zwei Europameistertitel.

Über Duisburg, Straelen und Zürich zur “Nati”

Von 2019 bis 2020 leitete die 96-jährige Nationalspielerin beim Bundesligisten SV Straelen als erste Frau eine Männermannschaft in den vier höchsten deutschen Spielklassen. Ihre Trainerkarriere begann sie 2014 bei ihrem ehemaligen Verein, der als MSV Duisburg im Frauen-Profifußball antrat. 2021 übernahm er den Trainerposten bei einem anderen Klub, bei dem er nach einem Aufenthalt in Duisburg zwei Jahre lang Spieler war, beim FC Zürich, wo er das Double gewann.

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FCZ-Präsident: „Grings sind eine Ausnahme“

FCZ-Präsident Ancillo Canepa ist eher von Grings Charakter überzeugt: «Inka Grings ist ein einzigartiger Charakter, eine erfolgreiche Fussballerin und eine gute Trainerin. Ich habe keinen Zweifel daran, dass er die Schweizer Nationalmannschaft auf die nächste Stufe führen wird», sagte Canepa im Anschluss die Bekanntgabe des Wechsels in die Schweizer Nationalmannschaft auf der Website des FCZ.

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