China-Beteiligung im Hamburger Hafen: Deutschland hat viel nachzuarbeiten


Containerterminal Tollerort in Hamburg
Bild: dpa

Im Kampf um die chinesische Beteiligung am Hamburger Hafen war nur ein fauler Kompromiss möglich. Der Fall zeigt: Deutschland hat viel zu tun, wenn es die Zukunft meistern will.

WWenige Tage vor der Reise der Kanzlerin nach Peking war in der umstrittenen Frage der chinesischen Beteiligung am Terminal im Hamburger Hafen nur ein fauler Kompromiss möglich. Grundsätzlich ist ein freier Welthandel für alle Beteiligten wirtschaftlich vorteilhaft, und gegen einen freien Welthandel, der ausländische Beteiligungen an heimischen Unternehmen einschließt, ist natürlich nichts einzuwenden.

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Beispiele für rundum nutzbringende Investitionen deutscher Unternehmen im Ausland und ausländischer Unternehmen im Inland lassen sich leicht aufzählen. Das einzige Problem ist, dass das, was im Prinzip vorteilhaft erscheint, in Zeiten wachsender geopolitischer Spannungen mit erheblichen Kosten verbunden sein kann.

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Insofern wirkte die deutsche Politik der letzten Jahrzehnte regelrecht verlassen: Deutschland hat keine Rohstoffstrategie, Energiesicherheit ist lange Zeit ein unterschätztes Thema, und auch in China hat man sich Illusionen gemacht. Es muss viel getan werden, um das Land für die Zukunft zu rüsten.

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