Bronzetafel zur Ehrung der Mitglieder des Regiments Royal Deux-Ponts an der Mauer des Landesgestüts eingeweiht

Dieses in Zweibrücken stationierte französische Regiment wurde von Christian IV., dem Vater von Christian und Wilhelm, gegründet und finanziert. Mitglieder des Regiments kamen aus der Pfalz und dem Saarland sowie aus dem Elsass und Lothringen: ein wahrhaft deutsch-französisches Regiment.

Eröffnet wurde der Festakt von der Vorsitzenden des Pfälzischen Ortsverbandes, Pam Jensen, gefolgt von einem Grußwort des Zweibrückener Oberbürgermeisters Dr. Marold Wosnitza.

„Die deutsch-amerikanische Freundschaft wird in Zweibrücken nach wie vor gepflegt. Erst vor wenigen Tagen besuchte eine Delegation im Rahmen des Yorktowndays Yorktown in Virginia in Zweibrücken. Dieser Besuch hat mir und allen Delegierten wieder gezeigt, wie wichtig es ist, die freundschaftliche Partnerschaft der Städte zu pflegen, in ständigem Kontakt zu bleiben und ein offenes Ohr für unsere Freunde in den USA zu haben. Ich möchte den Töchtern der amerikanischen Revolution, die eine wichtige Säule dieser Freundschaft sind, meinen herzlichen Dank aussprechen. Heute ist die Bronzetafel Teil der Erinnerungskultur an unsere deutsch-amerikanische Geschichte“, sagte Oberbürgermeister Dr. Marold Wosnitza.

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Weitere Gäste waren lokale Historiker, Mitglieder des DAR Ortsverbandes Pfalz, des französischen DAR Ortsverbandes Rochambeau, der Vorsitzende der DAR-Auslandseinheiten und DAR-Mitglieder aus den Vereinigten Staaten. Auch Mitglieder der SAR (Sons of the American Revolution) aus Deutschland, Frankreich, Belgien und den Vereinigten Staaten waren anwesend.

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Die Zweibrücker Stadtkapelle spielte Lieder aus den amerikanischen Unabhängigkeitskriegen und die amerikanische Nationalhymne.

Vor dem Festakt erhielten Mitglieder des Pfälzischen Kapitels eine Führung durch die Ausstellung „DAzwischenISCHEN – 300 Jahre Herzog Christian von Pfalz-Zweibrücken” aus dem Stadtmuseum Zweibrücken. Nach der Einweihung der Bronzetafel im Landgestüt hielt der Gastredner Dr. Daniel Fischer, Professor für Geschichte an der Universität Straßburg, über Christian und Wilhelm von Pfalz-Zweibrücken.

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Hintergrund:

Die Daughters of the American Revolution (abgekürzt DAR, deutsch „Töchter der amerikanischen Revolution“) ist eine patriotische Frauenorganisation in den Vereinigten Staaten.

Die Organisation will das Erbe der Amerikanischen Revolution von 1776 lebendig halten und hat sich zum Ziel gesetzt, die Erinnerung an die Vergangenheit zu pflegen und Bildung und Patriotismus zu fördern.

Die Töchter der amerikanischen Revolution sind in allen US-Bundesstaaten sowie in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Mexiko und Großbritannien vertreten.

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