Bauarbeiter-Polonaise: Supermarktkette zieht umstrittenen TV-Sport zurück

Fußball Polnischer Bauarbeiter

Supermarktkette zieht umstrittenen TV-Sport ab

Bezahlte Fans sollten eine positive Atmosphäre schaffen

Bei der WM in Katar sollen zahlende Fans für positive Stimmung in den sozialen Medien und bei der Eröffnungsfeier sorgen. Taschengeld, Flüge und Unterkunft sollten vom Organisationskomitee getragen werden.

Die Weltmeisterschaft steht in Katar bevor und die erste fußballbezogene Werbung läuft im Fernsehen. Dasselbe gilt für die Niederlande. Der Clip wurde schnell von der Supermarktkette Jumbo entfernt.

michin den Niederlanden gibt es schon vor Beginn der WM ein Problem mit Fernsehwerbung. Die Supermarktkette Jumbo hat eine Anzeige mit einigen der besten Prominenten des Landes ausgestrahlt. Aber auch Bauarbeiter in Orange, Polonaise tanzt über die Baustelle.

Der Clip ist fast 50 Sekunden lang, weniger als zehn davon zeigen die Bauarbeiter. Und wegen ihnen gab es im benachbarten Deutschland einen Sturm der Wut. Filmproduzent Danny Ghosen war einer der ersten, der auf Twitter protestierte. Für die vierte Staffel „Im Schatten der WM“ besuchte er die Angehörigen von in Katar verstorbenen Gastarbeitern in Nepal. Er schrieb: “Wer denkt an so etwas?”

Menschenrechtsgruppen schätzen, dass seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft im Jahr 2010 rund 6.500 Menschen an WM-Austragungsorten im Emirat gestorben sind. Ghosen sagte gegenüber dem niederländischen Sender NOS: „Diese Anzeige missachtet alle Bauarbeiter, die bei der Arbeit gestorben sind. Bauarbeiter in Katar machten sicher keine Polonaise. Sie hatten nie Zeit zum Feiern, sie mussten hart arbeiten.”

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Ähnlich sieht das die Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Der Sprecher von Ruud Bosgraaf sagte: “Das ist nicht richtig!”

“Es tut uns sehr leid”

Auch der nepalesische Verband in den Niederlanden war überrascht. Katar rekrutiert viele Arbeitskräfte aus dem Land. „Es ist völlig unverständlich, dass Jumbo sich entschieden hat, Bauarbeiter zu feiern, anstatt die WM 2022 zu fördern“, sagte er in einer Erklärung. Bedingungen.”

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Die Supermarktkette reagierte schnell empört und zog die Anzeige zurück. Der Clip war später noch auf YouTube verfügbar, aber die Kommentarfunktion unter dem Video wurde entfernt.

In einer Erklärung von Jumbo heißt es: „Wir erkennen jetzt an, dass diese Anzeige Hinweise auf die schlimmen Bedingungen in Katar enthält, und das war nie unsere Absicht. Wir bedauern dies zutiefst und entschuldigen uns dafür.“

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Nasser al-Chelaifi

Der Artikel wurde für das Kompetenzzentrum Sport (WELT, SPORT BILD, BILD) geschrieben und zuerst in BILD veröffentlicht.



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